Archives for posts with tag: Marmor

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-exhibition

“Artikel 1”  (2015), Galerie Intrecciarte, Pietrasanta, Italien,
Foto von Ebi de Boer

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR.

Diese Erklärung ist in den Menschenrechten allgemein und in den Verfassungen vieler Länder dieser Erde fest verankert.
Und immer wieder muß daran erinnert werden.
Wie kann das sein?
Irgendwann haben sich Völker auf die Grundsätze einigen können, daß  Menschen gleiche Rechte auf ein Dasein in Würde haben,  egal welchen Geschlechtes, Farbe, Herkunft und Religion …

THE DIGNITY OF MAN IS UNIMPEACHABLE.

This declaration is part of human rights in general and is contained
in many constitutions of countries on our earth established by law.
And we still need to bring this up.
How can this be?
In the past it was possible that people could agree on these
principles (elementary laws?) – that human beings have the same rights
for a life with dignity, without distinctions of any kind, such as
race, color, sex, language, religion …

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Art

“I am”  (2015),  Sculpture Ebi de Boer, Painting Sandra Stazione Landi, Intrecciarte Gallery, Pietrasanta, Italy

Doch selbstverständlich scheinen diese Rechte nicht zu sein.

„Gleich welchen Geschlechtes“ scheint jedenfalls in fast allen Gesellschaften das am Schwierigsten Durchsetzbare zu sein.
Dabei sollte in heutigen Gesellschaften die Priorität männlicher Überlegenheit durch körperliche Stärke nicht mehr von großer Bedeutung sein. Besonders wenn es zu grundsätzlichen Zweifeln Anlass gibt, wenn das starke Geschlecht in bestimmten Ländern die Schwächeren zu Arbeiten nötigt, die größere körperliche Kraft verlangen, und Frauen sogar als Objekte gesehen werden, mit denen Handel getrieben werden kann.
Ebenfalls ist es auch immer noch so, daß sogar in modernen demokratischen Gesellschaften Frauen für ihr Engagement in der Gesellschaft weniger geachtet werden als das andere Geschlecht, ihr Bild in der Öffentlichkeit überwiegend sexistisch geprägt ist (Werbung), sie für vergleichbare oder sogar gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden, und auch wesentlich weniger in führenden Positionen präsent sind. Gewalt gegen Frauen ist auch da immer noch eine bestehende Tatsache.

But, today, so self-evident these rights don’t appear to be,
„regardless of sex“ seems to be the most difficult to establish, in
most modern societies.
Nowadays male dominance based on greater physical power shouldn’t
be of any importance.
And it’s especially galling that the “stronger sex” in certain
countries forces – often heavy manual labor, on the “weaker sex” and
even treats them like objects, with which they might even merchandize.
But nevertheless it is still so, that even in modern democratic
societies women are less respected than men, seen in public in sexist
ways, they are paid less for the same job, and have difficulties
getting into management positions.
Violence against women is also still a daily occurrence in our
societies.

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Arte

“ Marta”  (2015), Installation Donato Valuzzi,
Paintings  Sandra Stazione Landi, Intrecciarte Gallery, Pietrasanta, Italy

Und in fast allen Religionen sind Frauen von führenden Kirchenämtern ausgeschlossen.
Warum?
Welch eine Scham für ein menschliches kultiviertes Miteinander, für menschliche Gesellschaften von heute insgesamt.
Man sollte, wie von Dalai Lama gefordert, eine säkulare humane Ethik für alle Völker dieser Erde postulieren, und wir selbst sollten nicht zögern, für die Menschenrechte einzutreten.

Nearly in all religions women are excluded from top church posts.
Why?
What a shame for a human civilized togetherness, for human societies
in general nowadays.
As the Dalai Lama states, we should postulate secular ethics for all
people on our earth, and we shouldn’t  hesitate to stand up for human
rights.

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Die abgebildeten Arbeiten sind im November 2015 in der Galerie Intrecciarte in Pietrasanta anläßlich des Themas „Keine Gewalt gegen Frauen“ gezeigt worden. Mit einem Flamenco-Tanz-Event war auch Amnesty International an der Ausstellung beteiligt.

 

The images are from a November 2015 exhibition in the Intrecciarte
gallery in Pietrasanta on the theme of „no violence against women.“
Amnesty International also took part in the show with a Flamenco
event.

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany. Visit her website, ebideboer.net

Archives / Archiv

Poetry         Fine Art Print        Marble         Bronze         Nature

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Ebi-de-Boer-Kunst-Natur-Foto

“Love in May”  (2014), Pietrasanta, Versilia, Italy,
Photo by Ebi de Boer

Man mag sich fragen,warum viele Hochzeiten gerade im Mai geschlossen werden, aber diese Frage stellt sich dem Menschen kaum.
Liebe und Monat Mai scheinen eins zu sein.

You might question why so many weddings happen in May. But this is not a real question because it seems that Love, and the month of May are synonymous.

Ebi-de-Boer-Kunst-Bronze-Fine-Art-Print

“Wonnemonat Mai”  (2012),
Kunstdruck auf  Metall, Fine Art Print on Metal
von Ebi de Boer

Ein entschiedenes Ja zum Leben, wie es gerade alles auch in der Natur zeigt,
ein Blumenmeer mit Schmetterlingen und Bienen und Hummeln,
ausgelassene Zicklein und Lämmer; die ersten Bruten haben schon zu fliegen gelernt,
und das Leben lächelt dem Sein.

Seas of flowers with butterflies and bees and bumblebees,
Revelrous yeanlings, and baby lambs, the first broods of birds learn to fly,
and life smiles to Being.

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marble-Sculpture

“Vivendo l’amore” (2014),
Marble and Bronze sculpture, Pietrasanta,
Photo by Ebi de Boer

Liebe, auch wenn man kaum in Worte fassen kann, was das ist, ist eine wundervolle Energie.
Sicher biologisch gedacht, eine kluge Lebensstrategie für die Art, als Selbst zu sein und sie zu erhalten.
Und ein süßes Gefühl, auch wenn man die Vögel bei dem unermüdlichen Füttern der Brut betrachtet,
diese bedingungslose Liebe, Liebe zum Sein.

Love, – what it is – cannot be expressed in words, it is a wonderful energy.
Surely in biological terms it is an intelligent life-strategy, for the species, to exist as a species and to propagate itself.
And it is sweet when you observe birds, who tirelessly feed their young – this unconditional love, the love of life and Being.

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor-Skulptur

“a = mc2 (2014),
Marble and Bronze sculpture, Pietrasanta,
Photo by Ebi de Boer

Erich Fromm sagt zu der Liebe bei uns Menschen:
“Wir Menschen haben ein angeborenes, tief verwurzeltes Verlangen zu sein: unseren Fähigkeiten Ausdruck zu geben, tätig zu sein, auf andere bezogen zu sein, dem Kerker der Selbstsucht zu entfliehen.”
“Sie (die Liebe) wird jeden Augenblick geboren, aber ist kein Rausch. Sie ist keine Trunkenheit, sie führt nicht zu Selbstvergessenheit, sondern erwächst aus der Überwindung des Ego.”
Und doch: “Zu Lieben ist ein schwieriges Unterfangen; kaum eines ist von so vielen Hoffnungen und Fehlschlägen begleitet.Lieben ist eine Kunst, wie Leben eine Kunst ist. Diese Kunst kann man erlernen.”

Erich Fromm, well-known German writer and philosopher, speaks of the love of  humans:
“Us humans have innate, deep-rooted desires to Be: to express our capacities, being active, to bond to others, to escape the prison of self-interest.”
“It (the love) is born each moment, but it is no frenzied delirium. It is not inebriation, it does not lead to self-forgiveness but it grows from the overcoming of the ego.”
Yet still: “loving is a very difficult undertaking, there is no other endeavor more difficult, so filled with hope and failure. Love is Art, as Life is Art. This Art can be learned.”

Ebi-de-Boer-Kunst-Marmor-Skulptur

“Love in progress” (2014),
Marble, Pietrasanta,
Photo by Ebi de Boer

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany. Visit her website, ebideboer.net

Archives / Archiv

Poetry         Fine Art Print        Marble         Bronze         Nature

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Niels Bohr, Nobelpreis-gekrönter dänischer Atomphysiker hatte diesen Satz geprägt und glaubte als Naturwissenschaftler an Wunder.
Und voller Wunder ist diese Welt und was sie zusammenhält,
und immer wieder möchten wir deren Rätsel ergründen.

Niels Bohr, Nobel-prize-winning Danish atomic physicist uttered this sentence and believed as a natural scientist in miracles.
And full of wonder is this world and what keeps it together,
and always again we want to figure out its mysteries.

Die Frage nach der Quadratur des Kreises scheint schon seit der Antike unlösbar zu sein.
Und die Quadratur der Schlange? Ebenfalls schwierig.
Ein Gutes an der Arbeit mit dem Stein ist, daß sie viel Zeit in Anspruch nimmt.
Gewonnene Zeit, über solche Themen nachzudenken.
Bei dieser Arbeit wurde danach auch wieder und wieder die Patina auf dem Marmor entfernt
und neu aufgetragen und entfernt,
wie bei den vielen Häutungen einer Schlange. Bis es stimmte.

The question of the squaring of the circle seems to be unresolvable since ancient times.
And the squaring of the snake? Difficult as well.
One good thing, about working with stone, is that it takes up a lot of time.
Time gained, to think about these themes.
In this special sculpture the patina on the marble was removed 
and laid on anew, … and removed,
like the many shedding-of-the-skins of a snake. Until it became inherently consistent.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marble-sculpture

 “Die Quadratur der Schlange” “Squaring of the Snake” (2005),  Pietrasanta,
Skulptur in Marmor von Ebi de Boer , in Privatbesitz

Nach der gelungenen Quadratur dieser Schlange erscheint vieles andere Unvorstellbare auch möglich zu sein!
Hoffen wir das Beste, lieber Leser!!!
UND AN DIE WUNDER GLAUBEN!

After the successful squaring of this snake, it appears, that a lot of other unimaginable things could be possible!
Hope for the best, dear reader !!!

AND BELIEVE IN MIRACLES !

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
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©ebi-de-boer-pietrasanta-Marmo-arte

“Zeit zum Lieben”  (2012), Pietrasanta,
Hochzeitsstein in Marmor von Ebi de Boer , in Privatbesitz

Es scheint nur so, als seien die Worte in den Stein gehauen, für die Ewigkeit. Irgendwann sind auch sie verwittert.
Trotz alledem währen sie eine lange Zeit, vom Menschenalter aus betrachtet. Gerade die jahrtausende alte Schriftzeichen in Steinplatten oder auf Stelen, wie zum Beispiel die ägyptischen Hieroglyphen oder Runen-Ritzungen in Granitsteinen faszineren die Menschheit und es wird immer wieder versucht, die Aussage oder Bedeutung zu entschlüsseln.Oft vermutet man eine große Bedeutung der Zeichen, die in den Stein geschlagen wurden, da diese Tätigkeit selbst sehr mühsam ist.
Meine zunächst nur flüchtig gedachten eigenen Worte oder Poesien verfestigen sich durch das Hauen in den Marmor zu einem anderen Bewußtsein, werden für mich durch das Tun eine tiefere Gewißheit.

©ebi-de-boer-pietrasanta-kunst-arte

“For Always Alive”  (2008), IL CASONE, Piano di Mommio
Stone sculpture of  Ebi de Boer  and Christine Madies

It only seems as if words cut in stone are made for eternity. Somewhen they are also worn by time.
Still and all they last a long time, compared to human years.  Especially these millennial letterforms carved in stone tablets or stele, like egyptian hieroglyphs or etched runes in granite; these fascinate human beings, and again and again one tries to unlock their message or meaning.
Often, because the carving itself is so laborious, one assumes, that there must be a greater meaning in the carved signs.
My very first transient thought-words or poetry become solidified by the very carving in the marble, and are transformed into another consciousness, and so to a deeper certainty.

©ebi-de-boer-pietrasanta-kunst-skulpture

“Und drei sind eins”  (2000), IL CASONE, Piano di Mommio
Marmorskulptur von Ebi de Boer und Kurt Schwager 

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
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 ©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmo-Bronzo-Scultura“The All-Being Eye”  (2013), Pietrasanta,
Marmorskulptur von Ebi de Boer 

Im November 2012 wurde mit dem Entwurf dieser Marmorskulptur im Studio Pescarella dieser Arbeit und dem Blog ein Anfang gesetzt. Nun ist sie endlich fertig, und mit der nachträglichen Interpretation des Kunstwerks (mal wieder) neue Erkenntnis gewonnen. Man überrascht sich immer wieder selber!
Der Vogel Ibis hat in diesem Falle ein steinernes Ei geöffnet, in dem ein Fossil geborgen ist. Ein schon mal gelebtes Leben als Schnecke, das versteinert ist. Wer weiß, wann sich diese Materialisierung  wieder in Leben wandelt!
Die Quintessenz auf die  Seinsfrage, auf der dieser Ibis sitzt, lautet
XLII (42).
Jene Antwort von dem Computer “Deep Thought” auf die ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, war als Scherz von Douglas Adams in seinem Roman “Per Anhalter durch die Galaxis” gemeint und als solches Zitat in diesem Marmorstein gelandet.
Bei der Beschäftigung mit der Ziffer 42 tun sich allerdings unglaublich viele Welten auf:  sei es in der Mathematik, Wissenschaft im allgemeinen, Technologie, Astronomie und Religion.
So ist es z.B. als binäres System in der Computersprache zu verstehen, in der Kabbala das Synonym für die Kreation des Universums, wobei auch Verbindungen zu den 42-Buchstaben des babylonischen Talmud zu finden sind.
Ebenfalls in der ägyptischen Mythologie spielt sie mit den 42 Prinzipien der Göttin Ma’at  im Totenbuch eine herausragende Rolle.
Ihr männlicher Antagonist ist Thot, mit dem sie nach dem Aufgang von Ra, zusammen in der Sonnenbarke abgebildet ist.
Der Gott Thot wird mit einem Ibiskopf dargestellt.
Man staune über solche Zufälle!
©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marble-Bronze-Sculpture“The All-Being Eye”  (2013) Pietrasanta,
marble sculpture by Ebi de Boer

Planning this marble sculpture in november 2012 in the Studio Pescarella was the beginning of this artwork and the beginning of this blog.

Now it is finally done, and through a retrospective interpretation of the artwork I gained (once again) new insight. One surprises oneself time and again!

The bird Ibis has, in this case, opened an egg of stone, in which is enclosed a fossil. An already once-lived life as a snail, which, in time, turned into stone. Who knows, when this materialization will change again into life!

The quintessential insight to this question of being, on which this Ibis bird is sitting, is XLII (42).

This answer of the computer “Deep Thought” to the ultimate question regarding being, the universe and the whole rest, was at first written, as a joke by Douglas Adams in his science fiction novel  “The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” and landed as citation in this marble stone.

Looking into the number 42, incredible amounts of different worlds open up, be it in mathematics, science in general, technology, astronomy and religion.

So it is, for example, to be understood as the binary system in the computer language, as well as, in the Kabbalah, as the synonym for the creation of the universe, which has connections to the 42 letters of the babylonian talmud.

Also in Egyptian mythology this number plays an essential part as the 42 principles of the goddess Ma’at in the Egytptian Book of the Dead. Her male antagonist is Thot, with whom she is pictured together in the solar barque after the rising of Ra.

The God Thot is shown with the head of the bird Ibis.

One can truly be amazed by these coincidences!

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marble-Sculpture-2013“The All-Being Eye”, (2013)  Pietrasanta,
marble sculpture by Ebi de Boer 

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
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Ebi de Boer-Pietrasanta-Natur-Tokana

“Zu Zeiten der Mimosen”  Versilia (2013), Foto von Ebi de Boer

Noch überwiegt in der Versilia für diese Jahreszeit ein ungewöhnliches Grau, in dem die gelben Mimosenbäume umso strahlender zur Geltung kommen.
Gelbe Mimosen reicht man den Frauen in Italien zum 8. März, der dort eine Mischung zwischen Valentinstag und Muttertag geworden ist. Zumindest ist es der Tag der Frauen in Italien, mit Blumen beschenkt zu werden, alleine auszugehen und untereinander ausgelassen zu feiern.
Grey is still the dominant color right now in the Versilia , untypical for this time of the year, it heightens the color of the Mimosa trees to an even brighter yellow. Yellow Mimosas are given to women in Italy on the 8th of march, which here has turned  into a mixture of  Valentine’s and Mother’s Day. It is, however, the day, when women are given flowers, go out with female friends and party in high spirits on their own. 

Ebi de Boer-Pietrasanta-nature-tuscany

“Times of the Mimosa” Versilia (2013), Photo by Ebi de Boer

Der Ursprung des internationalen Frauentages vor über hundert Jahren war der Kampf der Frauen in Amerika und Europa für gleiche Rechte der Geschlechter, insbesondere für das Recht der Frauen zu wählen.

The origin of International Women’s Day more than a hundred years ago was the fight of women in the United States and Europe for equal rights for both genders, especially for womens right to vote.

©Ebi-de-Boer-Ostfriesland-Kunstdruck
“Fräulein Hallo” Ostfriesland (1921, 2009,)  junge Frau Anfang der zwanziger Jahre, Foto-Collage von Ebi de Boer

Eine interessante Sendung dazu war im ZDF Info “Jahrhundert der Frauen” als vierteilige Doku-Serie zu sehen.
An interesting documentary, regarding this topic, entitled “Century of Women” can be found on the german TV-channel  ZDF Info. Does something like this exist in US too?

Die Forderung nach Gleichstellung dauert nach all der Zeit bis heute noch an.  Auch wenn in den Verfassungen demokratischer Länder die Gleichberechtigung der Geschlechter gesetzlich verankert ist, werden Männer und Frauen dort immer noch für gleiche Arbeit deutlich unterschiedlich bezahlt.

The demand for equal standing continues after all this time to this very day. Even if equal rights and opportunities for both genders are guaranteed by law in the constitution of democratic countries, there still remains a remarkable difference in pay for the same job for men and women.

Doch Hoffnung besteht, immer mehr junge, gebildete Frauen verstehen sich heute ganz selbstverständlich schon anders in der Welt und werden ihren Weg gehen. Glaubt man Hans Ulrich Jörges Kommentar vom 31.1.2013 im Stern, hat das                    Jahrhundert der Frauen begonnen.

But there is hope: more and more well educated young women see themselves in their role in the world with natural ease and follow their own path. 
Doch Solidarität ist gefragt:
Seit 1980 existiert in der UN ein Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau, basierend auf der Erklärung der Menschenrechte von 1948.
“A promise is a promise” ist das dazu geltende Motto zum Internationalen Frauentag 2013.

But there still is the need for solidarity:
Since 1980 exists in the UN an “Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women”, based on the declaration of human rights from 1948.

A promise is a promise” is the actual motto of the International Women’s Day 2013.

Ebi de Boer-Pietrasanta-marble-scupture

“A Step forward”  (1992), Carrara Marble sculpture, Pietrasanta,
by Ebi de Boer

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marble-nature

“White on White” Versilia (2013), Foto von Ebi de Boer

Völlig unerwartet bedeckt plötzlich weißer Winterzauber wieder den gerade erwachten Frühling in den Marmorbergen der Versilia.

Gehen wir durch globale Erwärmung neuen Eiszeiten entgegen? Letztlich dazu auf Phoenix wiedergesehen eine interessante Diskussion im philosophischen Quartett  von Safranski und Sloterdijk mit Frank Schätzing und Gerd Ganteför: Klimawandel ein Glaubenskrieg?
Jedenfalls bringen die herrschenden klimatischen Bedingungen  den Künstler wieder zur Einkehr und Kontemplation in den vier Wänden, wo neue Projekte geplant werden können.

©Ebi-de-Boer-Ostfriesland-Kunst-Natur

“50 Shades of White” Ostfriesland (2013), Photo by Ebi de Boer

All of a sudden white winter glamour covers again the just-awakened springtime in the marble mountains of the Versilia.

Are we approaching a new Ice Age caused by global warming? There are big discussions like this episode of Phoenix, 

“Climate Change, a religious war?” (in German) … For additional information click here.
Nevertheless the prevailing climate conditions are forcing this artist again to work indoors, in contemplation and planning new projects.

Diese Arbeit mit Marmor aus der Versilia fand seinen Ursprung auch in winterlicher Einsamkeit vor einem Kamin in der Toskana.

This work, made from Carrara Marble from the Versilia, has his roots also in wintery  loneliness in front of a warm fireplace in Tuscany.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marble-sculpture

“ALL EIN SEIN”  (1999), Carrara Marble sculpture, Pietrasanta,
by Ebi de Boer

ALL EIN SEIN
EIN ALL SEIN©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marble-art SEIN EIN ALL
ICH KOS MOS
UNI VER SUM

This is a game with
german syllables… 

BEING ALONE
TO BE ALL
BEING EVERYTHING
BEING COSMOS
UNIVERSE

Und morgen beginnt der meteorologische  Frühling ….. Für den wirklichen Frühlingsanfang haben wir auch noch drei Wochen Zeit!

©Ebi-de-Boer-Ostfriesland-Art-Nature

“There is Hope” Ostfriesland (2011,) Photo by Ebi de Boer

And tomorrow officially starts spring weather……. For the real beginning of springtime we still have three weeks’ time.

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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Natur-Versilia

“One Bumble-Bee” (2013) Versilia, Foto von Ebi de Boer.

Eine Hummel macht noch keinen Frühling, aber zwei? Schon eher.

One humble-bee doesn’t springtime make, but two? More likely.

Man vermutet, daß Hummeln beim Nektartrinken in den Blüten Glück empfinden; doch auf jeden Fall erfüllt es das Menschenherz mit Freude, ihnen dabei zuzusehen. Gestern, immer noch Winters Zeit, konnte man wieder zwei von ihnen auf meinem hummelfreundlichen  Balkon in Pietrasanta bewundern. Ihre Präsenz läßt erahnen, daß der nahende Frühling nicht mehr aufzuhalten ist.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Nature-Tuscany

“And the Other Bumble-Bee” (2013) Versilia, Foto von Ebi de Boer

It is thought, that bumble-bees are feeling happiness drinking the nectar of flowers; at least it fills a human heart with joy, to watch them doing it. Yesterday, still wintertime, one could admire two of them at my bumble-bee-friendly balcony in Pietrasanta. Their presence anticipates, the onrush of springtime, unstoppable.

©Ebi-de-Boer-Marmor-Kunst-Bronze

“Oh, Happy Bee-ing” (2010) Bronze Figure on Marble Plate, with etched Poem by Ebi de Boer.

 

Vom glücklichen Sein 

Bin, ach, so glücklich,  ergo sum und sum und sum, vom violettem’s  Blütenkelch in strahlendblaues Himmelszelt, von purpurrot in sternenweiß,  bin, ach, so glücklich, ergo sum und sum von dieser kleinen Einzigkeit in überfließend Süßigkeit in, ach, so wenig Daseinszeit, doch grad so glücklich, ergo sum und sum und sum in Endlichkeit und Garnichtkeit in Einigkeit in neuen Seiens Wirklichkeit, werd wieder glücklich, ergo sum und sum und ergo sono, ergo sum

Of Happy Being

Being, alas, so happy, ergo bee and bee and bee, from violet’s blooming chalice into sapphire blue heaven’s tent, from crimson-red to dazzling-white, being, alas so happy, ergo bee and bee of this tiny singularity in overflowing sweetness-y, in alas, so little time of entity, but just so happy, ergo bee and bee and bee in mortality and nothingness in unity in new beings reality, become happy again, ergo bee and bee and ergo be, and ergo bee

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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Bildhauerkurse

“Altissimo”, (2013), Versilia, weiße Wolken über dem Schnee der Marmorberge, Foto von Ebi de Boer

“Altissimo”, (2013), Versilia, White Clouds above the Snow on the Marble Mountains, Photo by Ebi de Boer

 
 

Die Bergspitzen des mächtigen Marmormassivs Altissimo sind jetzt noch weiß mit Schnee bedeckt. Der Monte Altissimo dominiert auch von See her die Bergkette der Apuanischen Alpen in der Versilia und diente einst als Orientierungszeichen für die Seefahrer.

Das Bergmassiv besteht zum größten Teil aus dem weltberühmten Carrara-Marmor und enthält sogar Resourcen des rein weißen Statuario-Marmors mit warmen Ton, der wegen seiner Makellosigkeit und Lichtdurchlässigkeit besonders von Bildhauern hochgeschätzt wird. Nach diesem Marmor suchte sogar schon Michelangelo hier vor Ort.

DVD “Marmor-Stein des Lichts” Dokumentarfilm für Arte und ZDF von Katrin Pfister und Eberhard Rühle)

The mountaintops of the mighty marble massif “Altissimo” are still covered with snow now. The “Monte Altissimo” dominates, also seen by the sea side, the chain of the apuan alps in Versilia and served once as sign for orientation for the seafaring men.

The massif is on the major part made of the world-famous Carrara-marble and contains even resources of pure white Statuario-marble in a warm tone, which is highly appreciated  specially by sculpturs for it’s spotlessness and translucence. For this marble even Michelangelo was searching for his sculptures at this place.
(DVD “Marmor-Stein des Lichts” documentary film for Television Arte and ZDF by Katrin Pfister and Eberhard Rühe)

©Ebi-de-Boer-Statuario-Marble-Sculpture

“Einzeller”, (2011), Marmorskulptur aus Statuario-Marmor von Ebi de Boer

Hier, in dem kleinen Bergdörfchen Azzano hat Peter Rosenzweig vor über dreißig Jahren die beliebte Sommerakademie “Campo dell Altissimo” gegründet. Alljährlich kommen in diese beeindruckende Landschaft viele Gäste begeistert zum angeleiteten Kunst-Schaffen und kommen dorthin auch immer wieder zurück.

©-Ebi-de-Boer-Campo-dell-Altissimo-Bildhauerkurse

“Arbeitssituation”, Foto aus der Sammlung Campo dell’Altissimo

Peter Rosenzweig founded the well-liked summer- academy “Campo dell Altissimo” here, in the little mountain village of Azzano,  more than thirty years ago. Every year a lot of guests come into this impressive landscape to learn an artistic endeavour, and they return time after time. 

©Ebi-de-Boer-Campo-dell-Altissimo-Marmorskulpturen

“Working Situation,” Photo from the collection  Campo dell’Altissimo

Auch ich habe damals im Campo dell’Altissimo den Marmor als ein Arbeitsmaterial für meine Kunst entdeckt, und versorge mich in dem Fuß Versilia immer wieder mit dieser prima materia.

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“Versilia“, (2013), Photo of the Marble River near Seravezza by Ebi de Boer

Once upon a time I also discovered the“Campo dell Altissimo” working in marble for my art-work, and I am still today, looking for this “prima materia” in the river “Versilia”.

©Ebi-de-Boer-Campo-dell-Altissimo-Kunst

“Irgend”, (1997), Poesie in Marmorstein von Ebi de Boer

“Irgendwann im Nirgendwo ein Irgendwas im Irgend saß,

das irgendwann im Irgendwo als Irgendwas im Irgend saß”

“Somewhen in a nowhere a someone in a somewhat was,

which somewhen in a somewhere as a somewhat in someone was.”

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
Visit her website, ebideboer.net

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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Ostfriesland-Natur

“Verzauberte Landschaft”, (2013), Ostfriesland, Foto von Ebi de Boer

Während einige schon vom Frühling träumten (das Buschwindröschen und die Hummel-Königin dieses Jahr), hat strenge Winterluft noch einmal die ostfriesische Landschaft und sogar die Marmorberge der Versilia, Toskana; dort, wo die Zitronen blühen, mit strahlend weißem Schneekleid verzaubert.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Natur-Ostfriesland

“Gute Reise”, (2013), Ostfriesland, Foto von Ebi de Boer

Whereas some already have dreamed of springtime (the wood wind roses and the bumblebee-queen this year), severe winter air enchanted once again with a  pearly-white  snowy dress like an eastfrisian landscape on even the marble mountains of the Versilia, Tuscany, where other times the lemon trees are flowering.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Versilia-Natur

“White on White”, (2013), Versilia, Photo by Ebi de Boer

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

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©-Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Bronze

“Wo diese Katze ist…”, (1997), Pietrasanta, Runen auf Holz mit Bronzeskulptur von Ebi de Boer

Schrift ist der sichtbare Ausdruck gesprochener Sprache. Wenn Schriftzeichen einst religiöser und kultureller Natur waren oder als Orakel dienten, entwickelten sie sich mehr und mehr zu Informationsträgern von Wissen und Geschichte oder dienen zur Bestätigung von Abmachungen oder Verträgen.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor-Skulptur

“Ode an den Maikäfer”, (2001), Pietrasanta, Marmor mit eingefrästen Schriftzeichen von Ebi de Boer

 

Trotzdem berühren die Schriftbilder in uns alte Symbole der Menschheitskultur und faszinieren uns in ihrer Ästhetik.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor-Kunst

“Odes”, (2007), Pietrasanta,  Letterforms etched in Carrara Marble
by Ebi de Boer

Writing is the visible expression of spoken language. If graphic characters have been perhaps once of a religious, cultural nature, or were serving as oracles; they became more and more information carriers for knowledge transfer, history, or the language of agreements. The graphic appearance of words touch in us old symbols of cultures, are appreciated for their esthetic presence.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Pescarella-Kunst

“Passaparola”, (2006), Studio Pescarella, Pietrasanta, Installation by Ebi de Boer

So verzauberte auch der Künstler Marco Nereo Rotelli mit seiner poetischen Schriftinstallation “LUX” diesen Winter die Stadt Pietrasanta.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Arte

In this way also the artist Marco Nereo Rotelli  enchanted with his poetic light installation “LUX” the town of Pietrasanta this winter.

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Pietrasanta, Italien, kreiert, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland. Besuchen Sie ihre  Webseite unter ebideboer.net

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Naturbeobachtungen zu allen Jahreszeiten inspirieren mich dazu, diese Eindrücke als  Poesie in Marmor zu schreiben.

Observations of nature at all seasons of the year inspire me often to write these impressions as poetry in marble.

 

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor-Bronze

“Das große Sum” (2010) Bronze-Figur auf Marmor-Platte, mit eingefrästem Gedicht von Ebi de Boer.
“The Big Bee-ing” (2010) Bronze Figure on Marble Plate, with etched Poem by Ebi de Boer.

ERGO SONO                          ERGO SUM

und sum und sum                  und sum und sum

von Einmalsein                      in Einsamkeit

in Nichtmehrsein                  und Wenigkeit

und sum und sum                 und Garnichtkeit

von Helligkeit                         in Einigkeit

und Süßigkeit                         und sum und sum

Glückseligkeit                         und ergo sono

ins Himmelweit                     ergo sum     DAS GROSZE SUM

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ERGO SONO                                ERGO SUM

and bee and bee                             and bee and bee

from being once                             from loneliness

in being no more                           and littleness 

and bee and bee                             in being nevermore

from brightness                             in one-ness

and sweetness                                and bee and bee

happiness                                        and therefore I am

in heaven’s wideness                   therefore I bee.      THE BIG BEE-ING

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Pietrasanta, Italien, kreiert, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland. Besuchen Sie ihre  Webseite unter ebideboer.net

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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Versilia-Alpi apuane

“Mare e Monti” (2012) Versilia, Foto von Ebi de Boer

Das bleibend Spannende, Attraktive ist das Andere, Fremde, liest man bei einigen modernen Philosophen.

Eine Kunst ist es, auch in der Nähe das Fremde und Verschiedene anders sein zu lassen, es nicht in sein Sein als gleich oder ähnlich zu assimilieren, und auch nicht sein eigenes Sein symbiotisch in das andere Fremde einzufügen.

Zu dem Thema sind eine Serie von Kunstwerken entstanden, in denen sich ein Spiel vom Meer, leicht, weich und rund, und ein Spiel der Natur mit hartem Marmor aus den Bergen zusammenfinden.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-marble-art

“Schöne Fremde” (Beautiful Strangeness) (1999) Marmorskulptur von Ebi de Boer

“und fänden ihr glück darin

eins im andern

und anders im eins

dem fremden ganz nah

ganz fremd in der nähe

und eigen im eins

ein spiel vom Meer

gestrandet im stein

und finden ihr glück darin.

Aus den Fasern der Wurzeln vom Seegras (Zostera marina) formen die Wellen am Meeressaum Bällchen oder weben sich mit anderen Materialien zu neuem Sein zusammen.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Kunst-Natur

“Ballspiele vom Meer” (2012) Versilia, Foto von  Ebi de Boer

Weiter im Landesinneren formt und patiniert das Flußwasser die Marmorsteine der Apuanische Alpen.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor-Künstler

“Marmor im Fluß” (2013) Versilia, Foto von Ebi de Boer

Fascination and attraction are a function of our relationship to “the otherness” and that which is the strange, the different. This view is also expressed by some modern philosophers.

Art and the art of life mean to let this “otherness” co-exist in a closeness; the strange and different – the “otherness,” should not be assimilated and reduced to equals within our world… our being. One should not presume to make the “other” fit into one’s world, nor, conversely, should one try to fit symbiotically into the “otherness.”

This idea inspired a series of artworks, where a playfulness from the sea, the light, soft and round, encountered a game of time and nature – with hard cold marble.

The fibers of the roots of seaweed (Zostera marina) are shaped into forms by the waves at the water’s edge… into balls and are woven with discarded fabric or other material into new beings.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Versilia-Kunst

“Seaside Ball Game” (2012) Versilia, Photo by Ebi de Boer

While the current of the river water forms and patinises the marble stones of the Apuan Alps.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-marble-nature

“Marble in the River” (2013) Versilia, Photo by Ebi de Boer


©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-marble-artist

 “Beautiful strangeness” (1999) Marble Sculpture by Ebi de Boer

“and would find a happiness

inside the other

one within the other

and different in the one

so close to the strangeness

so strange and so close

and being itself in the one

a game from the sea

stranded in stone

and find its happiness

inside it.”

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Pietrasanta, Italien, kreiert, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland. Besuchen Sie ihre  Webseite unter ebideboer.net

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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Künstler

“Wintersonne zwischen den Jahren” (2012) Ostfriesland,
von Ebi de Boer.

Als “Rauhnächte” gelten in einigen Regionen des  europäischen Raumes  Nächte um den Jahreswechsel, die Zeit der Wiedergeburt des Lichts.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Versilia-Art

“Winter Sun between the years” (2012,) Versilia, by Ebi de Boer.

Vermutlich entstammen diese Tage aus dem Unterschied in der Kalenderrechnung  nach einem Mondjahr und dem Sonnenjahr. Dem Mondjahr fehlen elf Tage oder zwölf Nächte zum Sonnenkalender, die dann oft als Tage außer der Zeit eingesetzt wurden.

In vielen Mythologien öffnen sich in diesen Zwischenzeiten Grenzen zu anderen Welten. Die Welt der Ahnen, die Welt der Natur und die Welt der Zukunft werden zugänglich.

In der “Edda” waren die Raben Hugin und Munin auch sonst die Mittler zwischen Menschenwelt und Götterwelt.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor

“Edda” (2012) Fine-Art Print of Marble Sculpture, both by Ebi de Boer.

In some regions of Europe, also in Ostfriesland, several nights are regarded as Rauhnächte “rough nights” around the turn of the year, close to time of the rebirth of the light. 

This old tradition probably originated from the difference between the calendar of a moon-year and a sun-year. The moon-year is missing eleven days or twelve nights to the sun-calendar, which were then often inserted as  days between the years.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Kunst

“Last Full Moon between the years” (2012) Versilia, by Ebi de Boer.

In many myths, boundaries to other worlds open up in these in-between-times. The world of the ancestors, the world of nature and the world of the future become accessible.

In the “Edda” the crows Hugin e Munin were the mediators between humans and the world of gods. These crows regularly served as mediators – not just during the Rauhnächte.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Fine-Art-Print

“Winter on the Beach” (2011) Versilia, by Ebi de Boer.

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Pietrasanta, Italien, kreiert, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland. Besuchen Sie ihre  Webseite unter ebideboer.net

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Obwohl wir alle aus demselben Urstoff bestehen, zeigt sich uns immer wieder die Unbegreiflichkeit der Energie, die das alles in Bewegung bringt oder gebracht hat. Und doch sind wir aus ihr gemacht und stehen ihr somit unwissend intuitiv sehr nahe. Künstler, wenn sie Glück haben, können dieses innerliche Ahnen manchmal an die Oberfläche bringen.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-arte-fine-art-print

“Auf den Wassern” (2012) Druck auf Metall von Ebi de Boer.

“Die Kunst geht über den Gegenstand hinaus, über den realen, so wie über den imaginären. Sie spielt mit den Dingen ein unwissend Spiel. So wie ein Kind im Spiel uns nachahmt, ahmen wir im Spiel den Kräften nach, die die Welt erschufen und erschaffen.”
– Felix Klee, “Paul Klee”

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor-Natur

“Universe” (2005) Marmorplatte von Ebi de Boer.

Inmitten der Welt

Einst waren wir des Wissens kund

und reichten es von Mund zu Mund

Jetzt bleibt nur Ahnen von dem Grund

von dem so kleines Wesen staunt im Rund.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Kunst-Bronze-Skulptur

“Inmitten der Welt” (2010) Holzkalebasse mit Bronzehasen
von Ebi de Boer.

Although we are all of the same primary substance, the incomprehensibility of the energy which brings or brought this all in movement always arises again. And still we ourselves are made of it, and are thus unknowingly and intuitively very close to it. Artists, when they are fortunate, are sometimes able to bring this inner intuition to the surface.

“Art goes beyond the object, beyond the real as beyond the imaginary. It plays with things an unknown game. As a kid imitates us by playing, we are imitating, by playing, the forces which created the world and still do.”
– Felix Klee, “Paul Klee”

 

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-art-fine-art-print

“On the Waters” (2012) Print on Metal by Ebi de Boer.

Amidst the world

Of knowledge old, we were once aware

and passed along, from mouth to mouth

only an inkling remains now from the primal ground

where such a little being wonders ’round

j©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Bronze-skulptur

“Amidst the world” (2010, detail) Wooden Bowl with Bronze Rabbit by Ebi de Boer.

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Ebi de Boer schafft ihre Kunst  in Pietrasanta, Italien (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre  Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland.
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©-Ebi-de-Boer-Kunst-Carrara-Marmor

Auf Marmorstein landen meine Gedanken und Poesie oder andere Zitate zu den Fragen des Seins; mit Hammer und Meißel in den Stein geschlagen, oder in ihn gefräst.

Die Steine selbst sind zumeist gefunden in den Flüßchen Sera und Vezza, die sich in dem Städtchen Seravezza, eine Ortschaft der nördlichen Toscana, am Fuße des Appenin vereinigen.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-carrara-marble

In den Bergen des Appenin sind sie auch ursprünglich entstanden, metamorphes Gestein, zu irgend Zeiten in den unzähligen Steinbrüchen dort gebrochen, gesägt und verarbeitet in den Fabriken rund um Pietrasanta und Carrara.

©KVO-Carrara-marble-Als Reststücke sind sie dann in den Flüssen gelandet, wo die ständige Bewegung des eisenhaltigen Wassers und  die Sonne ihr Übriges an Formgestaltung und Patina geleistet haben.

©Ebi-de-Boer-Carrara-marble

Als Schrift- und Bildträger dienen aber ebenso Kugeln, Quader oder Platten, die in den Handwerksbetrieben rund um die Gegend von Pietrasanta angefertigt werden.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Kunst

“Edda” (2008) Private collection

On marble stone my thoughts, poetry and other citations to the questions of being land, written on it with hammer and chisel or by a little machine.

The stones themselves are mostly found in the rivers Sera and Vezza, which merge in the little town of Seravezza, a place in the north of tuscany, at the foot of the appenines.

Marble, a metamorphic stone, rose up In the mountains of the Apuan Alps. There they are over time broken in the countless marble quarries, sawed up and refined in the marble studios ’round Pietrasanta. The left-over debris lands in the rivers, where the constant movement of the ferrous water and the sun contribute their part on their shape and patina.

Spheres, cubes and plates also serve as writing surfaces for my writing and image-making. These are produced in the marble studios in and around Pietrasanta.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-art-marble

“Universes (Series)” (2010) Private collections

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©-Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Studio-Pescherella

Mal wieder wird ein neuer Anfang gesetzt, ein  Arbeitsprojekt im Studio Pescarella, in der Nähe von Pietrasanta, im Norden der Toskana, das ich eine Zeit durch diesen Blog begleiten möchte, um meine Gedanken und Ideen zu meiner Arbeit insgesamt mit anderen zu teilen.

Ich sehe mein Kunstschaffen als eine Ode an das Sein, die von der Unbeständigkeit der Welt, ihrem immer wieder Anderssein, und von der Schönheit der Sinnlosigkeit  erzählt. Sie verleiht dem steten Erstaunen Ausdruck, wie sich Sein im Großen und Kleinen strukturiert und ist eine spielerische Suche nach einer größeren Erkenntnis von den Gemeinsamkeiten, die allen Dingen innewohnen und nach ihrem Ursprung. Sie versucht, sich dem zu nähern, was wir nicht zu erklären vermögen, und was wir gerne verstehen möchten. So mag sich manchmal ein Ahnen davon in Wort und Stein wiederfinden.

©-Ebi-de-Boer-marble-sculpture-letterforms

“EINSEHEN IN

ENDLICHES SEIN

UND TRÄGT

DEN MOND IN SICH

IMMER WIEDER NEU

ZEICHEN UND BEDEUTUNG

IN STEIN SETZEN

DENN NICHTS WISSEN WIR

UND PHANTASIE IST ALLES

UND DIE LICHTSTRASSEN

DER STEINE SCHLAFEN NUR”

Being at one with

Finite being

and carrying the moon within oneself

Always again new

Setting signs and meanings in stone

Then we know nothing

and fantasy is everything

and the stones’ ways of light

are only sleeping.”

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Skulptur-Mond

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