Archives for posts with tag: Fine Art Prints

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-exhibition

“Artikel 1”  (2015), Galerie Intrecciarte, Pietrasanta, Italien,
Foto von Ebi de Boer

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR.

Diese Erklärung ist in den Menschenrechten allgemein und in den Verfassungen vieler Länder dieser Erde fest verankert.
Und immer wieder muß daran erinnert werden.
Wie kann das sein?
Irgendwann haben sich Völker auf die Grundsätze einigen können, daß  Menschen gleiche Rechte auf ein Dasein in Würde haben,  egal welchen Geschlechtes, Farbe, Herkunft und Religion …

THE DIGNITY OF MAN IS UNIMPEACHABLE.

This declaration is part of human rights in general and is contained
in many constitutions of countries on our earth established by law.
And we still need to bring this up.
How can this be?
In the past it was possible that people could agree on these
principles (elementary laws?) – that human beings have the same rights
for a life with dignity, without distinctions of any kind, such as
race, color, sex, language, religion …

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Art

“I am”  (2015),  Sculpture Ebi de Boer, Painting Sandra Stazione Landi, Intrecciarte Gallery, Pietrasanta, Italy

Doch selbstverständlich scheinen diese Rechte nicht zu sein.

„Gleich welchen Geschlechtes“ scheint jedenfalls in fast allen Gesellschaften das am Schwierigsten Durchsetzbare zu sein.
Dabei sollte in heutigen Gesellschaften die Priorität männlicher Überlegenheit durch körperliche Stärke nicht mehr von großer Bedeutung sein. Besonders wenn es zu grundsätzlichen Zweifeln Anlass gibt, wenn das starke Geschlecht in bestimmten Ländern die Schwächeren zu Arbeiten nötigt, die größere körperliche Kraft verlangen, und Frauen sogar als Objekte gesehen werden, mit denen Handel getrieben werden kann.
Ebenfalls ist es auch immer noch so, daß sogar in modernen demokratischen Gesellschaften Frauen für ihr Engagement in der Gesellschaft weniger geachtet werden als das andere Geschlecht, ihr Bild in der Öffentlichkeit überwiegend sexistisch geprägt ist (Werbung), sie für vergleichbare oder sogar gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden, und auch wesentlich weniger in führenden Positionen präsent sind. Gewalt gegen Frauen ist auch da immer noch eine bestehende Tatsache.

But, today, so self-evident these rights don’t appear to be,
„regardless of sex“ seems to be the most difficult to establish, in
most modern societies.
Nowadays male dominance based on greater physical power shouldn’t
be of any importance.
And it’s especially galling that the “stronger sex” in certain
countries forces – often heavy manual labor, on the “weaker sex” and
even treats them like objects, with which they might even merchandize.
But nevertheless it is still so, that even in modern democratic
societies women are less respected than men, seen in public in sexist
ways, they are paid less for the same job, and have difficulties
getting into management positions.
Violence against women is also still a daily occurrence in our
societies.

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Arte

“ Marta”  (2015), Installation Donato Valuzzi,
Paintings  Sandra Stazione Landi, Intrecciarte Gallery, Pietrasanta, Italy

Und in fast allen Religionen sind Frauen von führenden Kirchenämtern ausgeschlossen.
Warum?
Welch eine Scham für ein menschliches kultiviertes Miteinander, für menschliche Gesellschaften von heute insgesamt.
Man sollte, wie von Dalai Lama gefordert, eine säkulare humane Ethik für alle Völker dieser Erde postulieren, und wir selbst sollten nicht zögern, für die Menschenrechte einzutreten.

Nearly in all religions women are excluded from top church posts.
Why?
What a shame for a human civilized togetherness, for human societies
in general nowadays.
As the Dalai Lama states, we should postulate secular ethics for all
people on our earth, and we shouldn’t  hesitate to stand up for human
rights.

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Die abgebildeten Arbeiten sind im November 2015 in der Galerie Intrecciarte in Pietrasanta anläßlich des Themas „Keine Gewalt gegen Frauen“ gezeigt worden. Mit einem Flamenco-Tanz-Event war auch Amnesty International an der Ausstellung beteiligt.

 

The images are from a November 2015 exhibition in the Intrecciarte
gallery in Pietrasanta on the theme of „no violence against women.“
Amnesty International also took part in the show with a Flamenco
event.

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany. Visit her website, ebideboer.net

Archives / Archiv

Poetry         Fine Art Print        Marble         Bronze         Nature

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Ebi-de-Boer-Kunst-Natur-Foto

“Love in May”  (2014), Pietrasanta, Versilia, Italy,
Photo by Ebi de Boer

Man mag sich fragen,warum viele Hochzeiten gerade im Mai geschlossen werden, aber diese Frage stellt sich dem Menschen kaum.
Liebe und Monat Mai scheinen eins zu sein.

You might question why so many weddings happen in May. But this is not a real question because it seems that Love, and the month of May are synonymous.

Ebi-de-Boer-Kunst-Bronze-Fine-Art-Print

“Wonnemonat Mai”  (2012),
Kunstdruck auf  Metall, Fine Art Print on Metal
von Ebi de Boer

Ein entschiedenes Ja zum Leben, wie es gerade alles auch in der Natur zeigt,
ein Blumenmeer mit Schmetterlingen und Bienen und Hummeln,
ausgelassene Zicklein und Lämmer; die ersten Bruten haben schon zu fliegen gelernt,
und das Leben lächelt dem Sein.

Seas of flowers with butterflies and bees and bumblebees,
Revelrous yeanlings, and baby lambs, the first broods of birds learn to fly,
and life smiles to Being.

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marble-Sculpture

“Vivendo l’amore” (2014),
Marble and Bronze sculpture, Pietrasanta,
Photo by Ebi de Boer

Liebe, auch wenn man kaum in Worte fassen kann, was das ist, ist eine wundervolle Energie.
Sicher biologisch gedacht, eine kluge Lebensstrategie für die Art, als Selbst zu sein und sie zu erhalten.
Und ein süßes Gefühl, auch wenn man die Vögel bei dem unermüdlichen Füttern der Brut betrachtet,
diese bedingungslose Liebe, Liebe zum Sein.

Love, – what it is – cannot be expressed in words, it is a wonderful energy.
Surely in biological terms it is an intelligent life-strategy, for the species, to exist as a species and to propagate itself.
And it is sweet when you observe birds, who tirelessly feed their young – this unconditional love, the love of life and Being.

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor-Skulptur

“a = mc2 (2014),
Marble and Bronze sculpture, Pietrasanta,
Photo by Ebi de Boer

Erich Fromm sagt zu der Liebe bei uns Menschen:
“Wir Menschen haben ein angeborenes, tief verwurzeltes Verlangen zu sein: unseren Fähigkeiten Ausdruck zu geben, tätig zu sein, auf andere bezogen zu sein, dem Kerker der Selbstsucht zu entfliehen.”
“Sie (die Liebe) wird jeden Augenblick geboren, aber ist kein Rausch. Sie ist keine Trunkenheit, sie führt nicht zu Selbstvergessenheit, sondern erwächst aus der Überwindung des Ego.”
Und doch: “Zu Lieben ist ein schwieriges Unterfangen; kaum eines ist von so vielen Hoffnungen und Fehlschlägen begleitet.Lieben ist eine Kunst, wie Leben eine Kunst ist. Diese Kunst kann man erlernen.”

Erich Fromm, well-known German writer and philosopher, speaks of the love of  humans:
“Us humans have innate, deep-rooted desires to Be: to express our capacities, being active, to bond to others, to escape the prison of self-interest.”
“It (the love) is born each moment, but it is no frenzied delirium. It is not inebriation, it does not lead to self-forgiveness but it grows from the overcoming of the ego.”
Yet still: “loving is a very difficult undertaking, there is no other endeavor more difficult, so filled with hope and failure. Love is Art, as Life is Art. This Art can be learned.”

Ebi-de-Boer-Kunst-Marmor-Skulptur

“Love in progress” (2014),
Marble, Pietrasanta,
Photo by Ebi de Boer

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Archives / Archiv

Poetry         Fine Art Print        Marble         Bronze         Nature

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So schön kann ein Morgen beginnen
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So beautifully can a morning start

©Ebi-de-Boer-Photo-Nature-Art

“Morgendlicher Blick aus dem Bad”  (2013), Kyndeløse, Dänemark
Foto von Ebi de Boer

Es ist, als wollte die Natur uns im Herbst Freude an der Vergänglichkeit schenken. Ab September färben sich die Blätter der Laubbäume von sattem Grün ins Senfgelbe, Honiggold, Orangerot und Scharlachrot bis hin ins Fliederviolette und zu all den Brauntönen. Ein orgiastisches Farbenspiel, bis sie dann zu Boden schweben, oder von den Herbststürmen hinweggefegt werden.

It is as if Nature, in autumn, wants to make mortality and decay appear joyfilled to us. Since September the leaves of the foliage trees have been changing color from rich green into mustard yellow, honey gold, orange red and deep scarlet red, until they turn to lilac purple and all different browns. An orgiastic play of colors, until they waft to the soil, or are swept away by the fall storms.

©Ebi-de-Boer-Natur-Kunst-Photo
“Herbststimmung”
  (2013), Emder Wall,
Foto von Ebi de Boer

Schönheit pur, als Kaprice der Natur?
Biologisch findet auch das seinen Grund …
Chlorophyll wandert zu seinen Wurzeln, das Grün gründet da für neues Leben im Frühjahr die Kraft für neue Knospen. Es verbleiben in den Blättern warme Farben, die die vor Sonne und Schädlingen schützen, und die so lange wie möglich im vergehenden Jahr, Energie für neu beginnendes Leben sammeln können. Schönheit für Leben pur!

Sheer beauty, as fancy of nature?
In biology this also finds its reason …
Chlorophyll walks to its roots, the green is founding there a new life for springtime, the power for new buds. In the leaves remain warm colors, which protect from sunshine and vermins, and which can gather energy during the waning year as long as possible for new beginning life. Sheer beauty for new being!

“Autumn Leaves” performed by Eric Clapton
Press play to hear the song:

©Ebi-de-Boer-Photo-Natur-Kunst
“Rave of Colors”
  (2013), Kyndeløse, Denmark,
Photo by Ebi de Boer

 

HERBST
von Christian Morgenstern

Zu Golde ward die Welt
zu lange traf
der Sonne süßer Strahl
das Blatt, den Zweig.
Nun neig dich Welt, hinab
… … …
oh Welt,
o Du ,zu Gold geliebtes Leben,
Ruh.

AUTUMN
by Christian Morgenstern

To gold turned the world
touched for too long by
the sun’s sweet beams
the leaf, the twig.
Draw to an end, world,
… … … 
oh world,
oh you, to gold-loved life,
rest.

©Ebi-de-Boer-Photography-Nature-Art

“Autumn on the Waters”  (2013), East Frisia
Photo by Ebi de Boer

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
Visit her website, ebideboer.net

 


Werd Ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch, Du bist so schön!
Dann magst Du mich in Fesseln schlagen, …

aus Faust von Goethe

...
If ever I to the moment shall say:
Beautiful moment, do not pass away!
Then you may forge your chains to bind me, …

from Goethe’s Faust

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Nature-Art

“Augenblicke auf den Wassern”  (2013), Ostfriesland,
Foto von Ebi de Boer

 

Noch flüchtiger als ein Augenblick scheinen die Bilder zu sein, die sich auf die Wasseroberflächen zaubern, kaum realisierbar für das menschliche Auge, in sich ständig ändernder Bewegung, entschwindend wie Töne der Musik.
Auf den Wassern des Emder Delfts entstehen so Bilder wie Grafikdesign, für weniger als Augenblicke,
kreiert durch Brise und leichte Bewegung der Fläche,
ständig anders, immer wieder neues Bild, nur festgehalten durch Fotographie.
Es bedarf dazu des rechten Augenblicks,
nicht Windstille und Wasser wie “Speck”, das spiegelverkehrt Wirklichkeit abbildet,
und nicht bewegte Luft und Welle, die das Wasser als Wasser zeigt.
Ein kleiner Bruch in der Stille, ein Zittern auf der Oberfläche läßt von der Natur solche Bilder entstehen.
Wir Menschen sind von dieser Schönheit bezaubert, das an unser Wesen erinnert, “flüchtige Gäste auf dieser Erde”.

Ebi-de-Boer-Sculpture-Fine-Art-Print

“Soules on the Waters”  (2013), Delft of Emden, Photo by Ebi de Boer

Even more transient than a blink of an eye appear to be the images, which appear magically on the surfaces of the water, hardly not realizable to the human eye, in constant changing movement, vanishing like tones of music.
Images such as those rise up on the waters of the Delft of Emden, like graphic design, for less than moments,
created by breeze and light movement of the surface,
constantly unique, captured only by photography.
This only happens at the right moment,
not calm and “Speck”-like-water , which shows reality mirror-inverted,
and not rough wind and waves, which shows water as water is.
It needs a little break in the calm, a trembling on the surface, which lets nature create those images.
Us human beings are fascinated by this beauty, which reminds us of our nature, as “transient guests on this earth”.

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Fine-Art-Print

“Auf  den Wassern”  (2013), Emder Delft,  Foto von Ebi de Boer

 

Die Bilder werden in größeren Formaten auf Leinwand oder Metall gedruckt.
The immages will be printed in big formats eather on canvas or on metal.

Aus “In Sand geschrieben” von Hermann Hesse
… … …

Uns in ewigem Wandel treibende
Wind- und Seifenblasenseelen,
Zeitvermählte, Dauerlose,
Denen Tau am Blatt der Rose,
Denen eines Vogels Werben,
Eines Wolkenspieles Sterben,
Schneegeflimmer, Regenbogen,
Falter, schon hinweggeflogen,
Denen eines Lachens Läuten,
Das uns im Vorübergehen
Kaum gestreift, ein Fest bedeuten
Oder wehtun kann. Wir lieben,
Was uns gleich ist, und verstehen,
Was der Wind in Sand geschrieben.
______________________________________________
From “Written in the Sand”  of Hermann Hesse
… … …
Floating in eternal transition
wind – and blow-bubbles-souls
time-wed ones, and nameless ones, 
to whom dew on a rose’s  leaf
to whom the jingle of a bird,
a cloud-game’s death,
snow twinkle, rainbow,
butterfly, already flown by,
to whom a laughter’s ringing,
which us in passing 
faintly glanced, means feast to us,
or can also hurt. We love,
which is like us, and understand, 
that which wrote the wind in sand.

Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Nature-Photography
“Für immer”  “For ever” (2012) , Marina di Pietrasanta,
Foto von Ebi de Boer

Von uns selbst in Sand geschrieben.
Written in sand by us.

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
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©Ebi-de-Boer-Ostfriesland-Kunst-Natur

“Fancy Clothes”  (2007), Bornholm, Foto von Ebi de Boer

Immer wieder fasziniert uns die Farbenpracht und Formenvielfalt der Unterwasserwelt …  in der Dunkelheit der Tiefe für menschliche Augen nicht mehr wahrnehmbar.
Ob hinter all dem ein praktischer Sinn der Evolution dahintersteht, oder könnte es auch einfach ein übermütiges, lustvolles Spiel von Mutter Natur sein?

©Ebi-de-Boer-Ostfriesland-Art-Nature

“Blaue Makrelen”  (2011), Ostfriesland, Foto von Ebi de Boer

Again and again we are fascinated by the colorfulness and variety of forms of the underwater world… in the darkness of the deep invisible to the human eye.

Maybe behind it all there is a practical sense of evolution, or it could simply be one of mother nature’s wanton and lustful games…

©Ebi-de-Boer-Bornholm-Natur-Kunst

“Golden Herrings”  (2007), Bornholm, photo by Ebi de Boer

Fischhäute werden auch zu Leder verarbeitet. In Zeiten der Not im zweiten Weltkrieg ersetzten sie andere Tierhäute, aber es gab auch schon ein berühmtes Volk in Zentralasien, das für seine Fischhautkleidung großen Eindruck hinterließ.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Arte-Natura

“… and so in the water”  (1997), Fish skins, string, iron frame.
by Ebi de Boer

Fish skins are also sometimes worked into leather. And in times of need, like during WW II, fish skins replaced other animal skins – and there was a people in Central Asia , who surprised the west with their use of fish skins for clothing.

©Ebi-de-Boer-Kunstdruck-Vielen-Dank-für-den-Fisch

“And thank you very much for the fish”  (2011), Fine art print,
by Ebi de Boer

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
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EbideBoer-Astronomie-Ostfriesland-Kunstdruck

“Weltall in Norddeich I” Ostfriesland (2011), Foto-Druck auf Metall von Ebi de Boer, in Privatsammlung von Il Casone, Toskana

Immer wieder faszinieren die Menschen Himmelserscheinungen, wie Meteore oder Sternschnuppen. Romantisch zu bestimmten Jahreszeiten anzusehen (Perseiden), zeigen sie uns auch, wie unlängst in Russland geschehen, von Menschen unberechenbare und unabwendbare Kaprizen des Universums, mit spürbaren Auswirkungen auch für unseren Planeten.
Die Fotoserie “Norddeich” von Basaltsteinen im ostfriesischen Wattenmeer hat mich vor zwei Jahren schon an solche beeindruckende Meteoritenschwärme erinnert.

EbideBoer-fine-art-print-astronomie

“Outer Space in Norddeich II”  East Frisia (2011) Fine Art print on metal by Ebi de Boer, in private collection by  Il Casone, Tuscany

Time and time again human beings are fascinated by celestial phenomena, like meteors or falling stars. Seen romantically at special seasons like “Perseids” , they also show us, as happened  recently in Russia, how unpredictable and uncontrollable by men the capriciousness of the universe is, with noticeable effects for our planet.

Already two years ago the series of  photos “Norddeich” of  basaltic rocks in the East-Frisian Wadden Sea reminded me of impressive meteor showers.

Einschlagspuren von früheren Meteoriteinschlägen sind als gigantische Krater immer noch nachzuweisen, und originales außerirdisches Gestein kann in Museen der ganzen Welt besichtigt werden.

Wie in Russland könnte doch auch ein sehr kleiner Mini-Meteor  in der Eisfläche  dieses ostfriesischen Kanals eingeschlagen sein!

ebideboer-Ostfriesland-Kunstdruck-Astronomie

“Black Hole,” (2012,) East Frisia, Photo by Ebi de Boer

Signs of impact of earlier meteorites can still be witnessed  as giant craters, and original extraterrestrial stones can be seen in museums all over the world. Couldn’t also a little tiny Mini-Meteor have crashed into the icy surface of this East-Frisian canal, as it has happened in Russia recently? 

In relativ ferner Zukunft muß sich Leben unseres Planeten sicher auf die Suche nach anderen Lebensräumen machen…

In a future relatively far away, life of our planet has to go searching for other life spaces…

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-sculpture-bronze-kunst

“Off to New Borders” (2013) Installation of African Bronze Sculptures with Brazen Sphere and Photo by Ebi de Boer.

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Art-Natur

“Buschwindröschen” (2012) auf denMarmorbergen in der Versilia, Toskana, Foto von  Ebi de Boer.

Bei den Buschwindröschen zeigt sich ein besonderes Bedürfnis nach Licht, um zu wachsen. Sie bedecken mit ihrem Blütenteppich den schattenlosen Waldboden, wenn die Bäume noch schlafen und kein Laub tragen. Sie gelten als erste Boten des nahenden Frühlings.

Buschwindröschen – wood wind-roses -show their extreme need for light to grow. They cover the forest floor with a carpet of flowers, when the trees are still sleeping and still don’t wear leaves, so the ground is without shadow. They are considered as first messengers of oncoming springtime.

©-Ebi-de-Boer-Skulptur-Kunstdruck

“Longing for light” (2012) Versilia, Fine Artprint by Ebi de Boer.

Wie Buschwindröschen der Sonne verbunden

sehnt alles Sein sich nach Licht

nichts wissen wir und Phantasie ist alles

umkränz mit Rosen dich

lieb all dein Sein

im hellen Licht.

Like wood wind roses are tied to the sun

all being is longing for light

nothing is all we know

and fantasy is all

surround yourself with roses

love your whole being

in splendid light.

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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Künstler

“Wintersonne zwischen den Jahren” (2012) Ostfriesland,
von Ebi de Boer.

Als “Rauhnächte” gelten in einigen Regionen des  europäischen Raumes  Nächte um den Jahreswechsel, die Zeit der Wiedergeburt des Lichts.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Versilia-Art

“Winter Sun between the years” (2012,) Versilia, by Ebi de Boer.

Vermutlich entstammen diese Tage aus dem Unterschied in der Kalenderrechnung  nach einem Mondjahr und dem Sonnenjahr. Dem Mondjahr fehlen elf Tage oder zwölf Nächte zum Sonnenkalender, die dann oft als Tage außer der Zeit eingesetzt wurden.

In vielen Mythologien öffnen sich in diesen Zwischenzeiten Grenzen zu anderen Welten. Die Welt der Ahnen, die Welt der Natur und die Welt der Zukunft werden zugänglich.

In der “Edda” waren die Raben Hugin und Munin auch sonst die Mittler zwischen Menschenwelt und Götterwelt.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor

“Edda” (2012) Fine-Art Print of Marble Sculpture, both by Ebi de Boer.

In some regions of Europe, also in Ostfriesland, several nights are regarded as Rauhnächte “rough nights” around the turn of the year, close to time of the rebirth of the light. 

This old tradition probably originated from the difference between the calendar of a moon-year and a sun-year. The moon-year is missing eleven days or twelve nights to the sun-calendar, which were then often inserted as  days between the years.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Kunst

“Last Full Moon between the years” (2012) Versilia, by Ebi de Boer.

In many myths, boundaries to other worlds open up in these in-between-times. The world of the ancestors, the world of nature and the world of the future become accessible.

In the “Edda” the crows Hugin e Munin were the mediators between humans and the world of gods. These crows regularly served as mediators – not just during the Rauhnächte.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Fine-Art-Print

“Winter on the Beach” (2011) Versilia, by Ebi de Boer.

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Obwohl wir alle aus demselben Urstoff bestehen, zeigt sich uns immer wieder die Unbegreiflichkeit der Energie, die das alles in Bewegung bringt oder gebracht hat. Und doch sind wir aus ihr gemacht und stehen ihr somit unwissend intuitiv sehr nahe. Künstler, wenn sie Glück haben, können dieses innerliche Ahnen manchmal an die Oberfläche bringen.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-arte-fine-art-print

“Auf den Wassern” (2012) Druck auf Metall von Ebi de Boer.

“Die Kunst geht über den Gegenstand hinaus, über den realen, so wie über den imaginären. Sie spielt mit den Dingen ein unwissend Spiel. So wie ein Kind im Spiel uns nachahmt, ahmen wir im Spiel den Kräften nach, die die Welt erschufen und erschaffen.”
– Felix Klee, “Paul Klee”

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marmor-Natur

“Universe” (2005) Marmorplatte von Ebi de Boer.

Inmitten der Welt

Einst waren wir des Wissens kund

und reichten es von Mund zu Mund

Jetzt bleibt nur Ahnen von dem Grund

von dem so kleines Wesen staunt im Rund.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Kunst-Bronze-Skulptur

“Inmitten der Welt” (2010) Holzkalebasse mit Bronzehasen
von Ebi de Boer.

Although we are all of the same primary substance, the incomprehensibility of the energy which brings or brought this all in movement always arises again. And still we ourselves are made of it, and are thus unknowingly and intuitively very close to it. Artists, when they are fortunate, are sometimes able to bring this inner intuition to the surface.

“Art goes beyond the object, beyond the real as beyond the imaginary. It plays with things an unknown game. As a kid imitates us by playing, we are imitating, by playing, the forces which created the world and still do.”
– Felix Klee, “Paul Klee”

 

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-art-fine-art-print

“On the Waters” (2012) Print on Metal by Ebi de Boer.

Amidst the world

Of knowledge old, we were once aware

and passed along, from mouth to mouth

only an inkling remains now from the primal ground

where such a little being wonders ’round

j©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Bronze-skulptur

“Amidst the world” (2010, detail) Wooden Bowl with Bronze Rabbit by Ebi de Boer.

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Ebi de Boer schafft ihre Kunst  in Pietrasanta, Italien (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre  Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland.
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Ebi de Boer makes her art  in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Marble-Sculpture

“Traumes Augenblick” (2007) in private collection.

“Als Sein ein Glück,
bin ich schönen Traumes Augenblick,
verweil als Stein nur dessen Zeit,
flieg weiter dann ins Himmelweit.”

“In being I am happy, a beautiful dream’s blink of an eye…”

Sternenstaub ist die prima materia unseres Daseins, von uns allen und allem. Alles, was ist, ist daraus gemacht, materialisiert sich auf wundersamste Weise und verfällt irgendwann wieder in seine Elementarteilchen. Gibt es eine Idee dahinter, einen Traum?

Stardust is the “prima materia” of our being, of us all and everything. Everything, which is, is made of it, materialized itself in a wondrous way and falls apart into its elementary particles some time. Is there an idea behind it, a dream?

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Kunst-Skulpture“Ein Mensch, ein Ding, ein Traum” (Detail, 2000) in collaboration with Kurt Schwager, in the collection of Il Casone, Piano di Mommio, Tuscany.

Wir sind aus solchem Stoff…  wie das zu Träumen…und Träume schlagen oft die Augen auf… als Gras im Wind… und Woge im Meer… sind Berg und Tal… jetzt Stein…sind Korn und Vogel… erst Larve dann Käfer… sind der Hund… und die Katze mit Fisch… sind Mann und Frau und Kind… mit Lachen und Weinen…ein Tanz von den Sternen…  in leuchtendem Licht… sind all das und sind eins… gemacht aus diesem Stoff… wie das zu Träumen…  ist es in uns und wir in ihm… und haben immer Leben.

©-Ebi-de-Boer-Skulpture-Poesie

“Ein Mensch, ein Ding, ein Traum” (Detail, 2000) in collaboration with Kurt Schwager, in the collection of Il Casone, Piano di Mommio, Tuscany.

We are made of this stuff as dreams are made of … and dreams oft open their eyes… as grass in the wind… and a swell in the sea…they are mountain and valley…  now stone… they are kernel and bird…first larva then bug… they are a dog… and the cat with a fish… they are man and wife and child… laughing and weeping… a dance of the stars… in luminous light… they are this all and are one… made of this stuff as dreams are made of – it is in us and we in it…  and have a life forever.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Kunstdruck-Poesie

“Wie das zu Träumen” (2011) on display at Al Halabi’s Praxis, in Emden, Germany.

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Ebi de Boer ist eine Künstlerin, die ihre Kunst  in Poesie und Skulptur in Pietrasanta, Italien, (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland kreiert. Besuchen Sie ihre Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer is an artist who makes her art, in poetry and sculpture, in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
Visit her website, ebideboer.net

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©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Versilia-Natur

In der nördlichen Toskana habe ich nun für meine Kunst das El Dorado gefunden, eine Schatzkammer voll von Gestrandetem, Angespültem, achtlos Fortgeworfenem, mit dem die Natur ihr kapriziöses Spiel getrieben hat. Verzaubert durch erhaltene Sinnlosigkeit, zweckentfremdet, nur noch Ästhetik pur.

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Senseless-Beauty-Versilia

“Das Kleinste schmeckt mir nach Unwirklichem. Das Nutzlose ist schön, weil es weniger wirklich ist, als das Nützliche, das sich fortsetzt und verlängert, während das belanglos Wunderbare, das unendlich kleine Glorreiche bleibt,wo es ist, nicht mehr ist, als es ist und befreit und unabhängig lebt. Das Nutzlose und das Belanglose eröffnen in unserem wirklichen Leben Zwischenräume einer demütigen Statik.”
 – aus dem “Buch der Unruhe” von Ferdinand Pessoa

©Ebi-de-Boer-Pietrasanta-Scultura

 “Slight things smack to me of unreality. The useless is beautiful because it’s less real than the useful, which continues and extends, whereas the marvelously futile and the gloriously minuscule stay where and as they are, living freely and independently. The useless and the futile open up humbly aesthetic interludes in our real lives.”
– from the “Book of Disquiet” by Ferdinand Pessoa

©Ebi-de-Boer-Natur-Pietrasanta

“und wissen nicht, wie schön sie sind” (2011)
Art Print, by Ebi de Boer.

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Ebi de Boer schafft ihre Kunst  in Pietrasanta, Italien (eine kleine Stadt in der Versilia, die für ihre  Marmorwerkstätten und Bronzegießereien bekannt ist) und in Ostfriesland, an der Nordsee, in Deutschland.
Besuchen Sie ihre  Webseite unter ebideboer.net

Ebi de Boer makes her art  in Pietrasanta, Italy (a charming town in the Versilia known for its art marble laboratories and bronze foundries) and in Ostfriesland, at the North Sea, in Germany.
Visit her website, ebideboer.net

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